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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Vorbehaltlich abweichender Vereinbarungen im Einzelfall kommen Verträge mit Surf Moment ausschließlich nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen zustande.

Im Folgenden kann der Auftraggeber eine natürliche und / oder eine juristische Person sein.

Mit Erteilung des Auftrags erklärt sich der Auftraggeber mit unseren Bedingungen einverstanden. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers sind nur dann für uns verbindlich, wenn wir diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt haben.

Sind mehrere Dokumente Bestandteil der Vereinbarung, gelten immer die einzelvertraglichen Regelungen vorrangig.

2. Reisebedingungen

Wir bitten Sie, nachstehende Reisebedingungen, welche die Rechtsbeziehungen zwischen Ihnen und dem Veranstalter regeln, genau durchzulesen. Mit Ihrer Unterschrift / Anmeldung bzw. der Unterschrift / Anmeldung des gesetzlichen Vertreters oder mit geleisteter Anzahlung bei Buchungen auf elektronischem Weg werden diese Bedingungen voll anerkannt und akzeptziert. Um den Text verständlich zu halten, haben wir uns bei Personenbezeichnungen wie z.B. der Kunde / die Kundin auf die männliche Form beschränkt. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ferner erklärt der Auftraggeber mit Abschluss des Vertrages, dass aus medizinischer und / oder anderer Sicht keine Bedenken gegen seine Teilnahme an der Reise mit dem Schwerpunkt des Surfsports und / oder anderen sportlichen Aktivitäten, wie auch des Extremsportes bestehen.

3. Abschluss des Reisevertrages

Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Veranstalter den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann schriftlich, per Telefax oder auf elektronischem Weg (Email, Internet), oder über ein Reisebüro / eine Buchungsstelle erfolgen. Der Reisevertrag kommt zustande, indem der Veranstalter die Buchung des Kunden durch schriftliche Bestätigung / Rechnung innerhalb von 1 Woche annimmt. Eine inhaltliche Abweichung der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung stellt ein neues Angebot vom Veranstalter dar, an das der Veranstalter für die Dauer maximal von 14 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Kunde innerhalb der Bindungsfrist die Annahme durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung schriftlich bestätigt. Für Sonderwünsche, kundenseitige Vertragsbedingungen und den Bestand von mündlichen Nebenabreden liegt die Beweislast des Zustandekommens der Vereinbarung beim Auftragsgebenden, wenn nicht zuvor eine schriftliche Bestätigung durch den Veranstalter erfolgt ist. Reisebüros und Buchungsstellen treten lediglich als Vermittler zwischen dem Kunden und dem Veranstalter auf. Zusagen und Nebenabreden der für den Veranstalter tätigen Vermittler sind ebenfalls nur nach schriftlicher Bestätigung durch den Veranstalter gültig. Der Veranstalter haftet nicht für diese Vermittlungstätigkeit.

4. Zahlungen

Wir bitten um eine Anzahlung in Höhe von 30% des Reisepreises innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Buchungsbestätigung oder der schriftlichen Rechnung. Den Restbetrag zahlen Sie bitte bargeldlos bis spätestens 30 Tage vor Abreise, eingehend beim Veranstalter, damit der rechtzeitige (Online-)Versand bzw. die Online-Abrufung (Reiseportal) der Reiseunterlagen gewährleistet werden kann. Bei Buchungen ab 30 Tage vor Reiseantritt sollte aus gleichem Grund umgehend nach Rechnungserhalt, spätestens aber binnen 5 Werktagen ab dem Tag der Reisebuchung, der gesamte Reisepreis gezahlt werden. Entsprechende Zahlungsfristen werden in der Rechnung aufgeführt. Abgeschlossene Reiseversicherungen sind sofort zur Zahlung fällig.

5. Leistungen

Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung des jeweils gültigen Pakets, Prospektes bzw. Internetangebots und aus den darauf Bezug nehmenden Angaben in der Reisebestätigung / Rechnung. Weichen die Leistungsbeschreibungen in Prospekt / Internetangebot und Reisebestätigung / Rechnung voneinander ab, so werden die Leistungen aus der Bestätigung / Rechnung geschuldet. Ergibt sich aus einer der vorgenannten Leistungsbeschreibungen, dass einzelne Leistungen oder komplette Reisen Dritter nur vermittelt werden, so erbringen diese die Leistung(en) in eigener Verantwortung.

Die Leistungserbringung wird von Surf Moment überwiegend durch eigenes Fachpersonal erbracht. Surf Moment ist aber berechtigt, zur Erfüllung der vertraglich vereinbarten Leistungen qualifizierte Mitarbeiter verbundener Unternehmen, Subunternehmer und freie Mitarbeiter einzusetzen sowie die Standorte verbundener Unternehmen zu nutzen. Der Reisende hat in begründeten Einzelfällen ein Ablehnungsrecht gegenüber dem Einsatz eines Dritten.

6. Leistungs- und Preisänderungen

Der Veranstalter behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung der Reise bestätigten Preise aufgrund von Preisschwankungen oder gestiegener betrieblicher Aufwendungen, im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten,  oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse (§ 651a Abs. 4 Satz 1 BGB) wie folgt zu ändern:

(a) Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann der Veranstalter vom Auftraggeber den Erhöhungsbetrag verlangen.

(b) In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich hier auf diese Weise ergebenden Erhöhungsbetrag kann der Reiseveranstalter dann vom Auftraggeber verlangen.

(c) Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrages kann der Reisepreis in dem Umfang erhöht werden, in dem sich die Reise dadurch auf den Veranstalter verteuert.

(d) Im Falle einer nachträglichen Reisepreisänderung hat der Veranstalter den Auftraggeber unverzüglich zu informieren.

(e) Im Falle einer Erhöhung des Reisepreises um mehr als 5 von hundert (5%) oder einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten. Er kann stattdessen, ebenso wie bei einer Absage der Reise durch den Veranstalter, die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Auftraggeber aus seinem Angebot anzubieten (§ 651a Abs. 5 Satz 2, 3 BGB).

(f) Änderungen des Veranstaltungsverlaufes sind nicht auszuschließen. Insbesondere bei witterungsbedingten Gefahren kann das Programm (Surfkurs, einzelne Aktivitäten usw.) zum Schutz der Teilnehmer geändert und ein Alternativprogramm angeboten werden. In solchen Fällen hat der Teilnehmer keinen Anspruch auf Rückerstattung des Reisepreises bzw. eines Teilbetrages.

7. Rücktritt/Stornierung

Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der gebuchten Reise zurücktreten. In diesem Fall kann der Veranstalter eine angemessene Entschädigung verlangen.

Maßgeblich für die Berechnung der Stornokosten ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter

  • Bis 60 Tage vor Reisebeginn: EUR 100 pro Person
  • von 59. bis 30. Tage vor Reisebeginn 25% des Reisepreises pro Person
  • von 29. bis 15. Tage vor Reisebeginn 50% des Reisepreises pro Person
  • von 14. bis 7. Tage vor Reisebeginn 75% des Reisepreises pro Person
  • ab 6. Tag vor Reisebeginn 100% des Reisepreises pro Person
  • Bei Nichtantritt der Reise ohne vorherige Rücktrittserklärung: 100% des Reisepreises pro Person.

Wir weisen unsere Kunden darauf hin, dass die vereinbarten Stornopauschalen (ausführlich hierzu im Folgenden) dann nicht zum Tragen kommen, wenn der Kunde im Einzelfall den Nachweis führt, dass ein Schaden oder eine Wertminderung überhaupt nicht oder wesentlich niedriger als die Pauschale entstanden ist (§ 309 Ziff. 5b BGB).

Darüber hinaus wird dem Kunden der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung empfohlen.

Der Rücktritt selbst kann grundsätzlich formfrei erfolgen. Jedoch wird empfohlen, dies aus Beweisgründen schriftlich vorzunehmen.

8. Umbuchung

Grundsätzlich gilt, dass Umbuchungen dem Reiseteilnehmer oder demjenigen, der die Umbuchung herbeiführt, in Höhe der dadurch entstehenden Kosten in Rechnung gestellt werden, mindestens jedoch mit einer Bearbeitungsgebühr von 50 EURO. Änderungen des Abreisetermins oder des Reisezieles gelten als Stornierung. Der Veranstalter ist berechtigt, die hierdurch entstehenden Kosten zu berechnen. Änderungen der Aufenthaltsdauer oder die Hinzubuchung weiterer Leistungen sind, sofern sie eine Erhöhung des Reisepreises bewirken, kostenfrei. Es werden nur die entsprechenden Zuschläge berechnet. Der Kunde kann sich bis zum Abreisetermin durch einen Dritten ersetzen lassen. Die Namensänderung wird mit einer Bearbeitungsgebühr von 25 EURO je Teilnehmer berechnet. Der Veranstalter kann dem Wechsel in der Person des Auftraggebers jedoch widersprechen, wenn der Dritte den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt, gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.

9. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Auftraggeber einzelne oder ganze Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder auf der Reise aus sonstigen Gründen nicht in Anspruch, so erfolgt keine Erstattung des Gegenwertes. Kann eine Teilleistung (Sportangebote; Ausflüge u.ä.) witterungsbedingt, politischer Unruhen und / oder aufgrund von Naturereignissen (bspw. Erdbeben, Erdrutsch, Tsunami etc.) nicht oder nur teilweise erbracht werden, begründet auch das keinen Anspruch des Teilnehmers auf Erstattung des anteiligen Reisepreises, es sei denn, dem Veranstalter sind durch den Ausfall Kosten erspart worden.

10. Rücktritt durch den Veranstalter

Der Veranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag, bzw. einzelne Reiseleistungen kündigen:

(a) ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Auftraggeber die Durchführung der Reise ungeachtet einer Mahnung des Reiseveranstalters, Reisebegleiters oder eines Leistungsträgers nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages bzw. der Ausschluss von einzelnen Reiseleistungen gerechtfertigt bzw. die Vertragsfortführung für den Veranstalter unzumutbar sind. Der Veranstalter behält den Anspruch auf den Reisepreis abzüglich evtl. ersparter Aufwendungen.

(b) ohne Einhaltung einer Frist bei Zahlungsverzug eines Teilnehmers, wenn dieser trotz schriftlicher Mahnung und Hinweis auf das Rücktrittsrecht seinen Verpflichtungen nicht unverzüglich nachkommt.

(c) bis 4 Wochen vor Reisebeginn bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen festgelegten Mindestteilnehmerzahl. In diesem Fall ist der Veranstalter verpflichtet, den Kunden unverzüglich über das Eintreten der Voraussetzungen für die Nichtdurchführung der Reise zu informieren. Der eingezahlte Reisepreis wird ohne Abzüge unverzüglich erstattet. Weitere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden. Der Kunde hat das Recht, das Verlangen gemäß Ziffer 6 (e), vorletzter Satz, geltend zu machen.

(d) wenn die Gründe der Absage weder vom Veranstalter noch von anderen Leistungsträgern zu vertreten sind oder wenn der Reise Hindernisse entgegenstehen, die vom Veranstalter nicht oder nur unter unverhältnismäßig hohen Kosten beseitigt werden können. In diesen Fällen werden alle geleisteten Zahlungen ohne Abzug unverzüglich erstattet.

(e) wenn die Reise wegen außergewöhnlicher, bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer Umstände (z.B. Unruhen, Epidemien, Naturkatastrophen etc.) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt wird, können beide Seiten den Vertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Für bereits erbrachte Leistungen oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Leistungen kann der Veranstalter den anteiligen Reisepreis verlangen.

11. Haftung

Der Reiseveranstalter haftet wie ein ordentlicher Kaufmann für:

(a) die gewissenhafte Reisevorbereitung,

(b) die sorgfältige Auswahl der Leistungsträger, Dritter und / oder Kooperationspartner, jedoch nicht für die Leistungserbringung der externen Leistungsträger, Dritte und / oder Kooperationspartner,

(c) die Richtigkeit der Leistungsbeschreibungen,

(d) das ordnungsgemäße Erbringen der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen entsprechend der Orts- und Landesüblichkeit des jeweiligen Reisezieles. Die Haftung des Reiseveranstalters ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden der Reisenden weder vorsätzlich, noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit der Reiseveranstalter für einen den Auftraggeber entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Ausgenommen von der Haftungsbeschränkung aus dem dreifachen Reisepreis sind Körperschäden (§ 651h Abs. 1 BGB). Ein Anspruch auf Schadenersatz gegen den Reiseveranstalter ist ausgeschlossen oder beschränkt soweit aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhender gesetzlicher Vorschriften die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind dessen Haftung ebenfalls ausgeschlossen oder beschränkt ist. Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden oder in der Reiseausschreibung oder Bestätigung / Rechnung als Fremdleistungen gekennzeichnet sind. Die Haftung vom Veranstalter beschränkt sich in diesen Fällen auf die sorgfältige Auswahl des Drittunternehmens, nicht aber auf die Leistungserbringung. Jegliche Kosten / Beeinträchtigungen, die ohne Verschulden des Veranstalters, z.B. durch Zeitverschiebungen, Staus, technische Defekte, menschliches Versagen, Grenzabwicklungen u.v.a. entstehen, werden vom Reiseveranstalter nicht erstattet. Der Reiseveranstalter haftet nicht für Schäden, die dem Auftraggeber durch höhere Gewalt, Kriegsereignisse oder Terroranschläge entstehen. Der Veranstalter haftet nicht für Aussagen, die durch Vermittler getätigt wurden und nicht schriftlich durch ihn bestätigt wurden. Der Veranstalter haftet nicht für Reisebeschreibungen in Internetportalen von Reisevermittlern oder Eigenausschreibungen von Reisevermittlern, wenn diese nicht ausdrücklich schriftlich von ihm genehmigt wurden.

(e) für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadenersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Auftraggeber und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche im Zusammenhang mit Reisegepäck nach dem Montrealer Übereinkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.

(f) Die Teilnahme an einem und / oder mehreren Paket/en, den angebotenen (sportlichen) Aktivitäten, die Anreise, die Inanspruchnahme der genannten Leistungen sowie der Aufenthalt erfolgen auf eigene Verantwortung. Die Haftung von Surf Moment erstreckt sich nicht auf Gefahren, die zwangsläufig mit dem Wellenreitsport oder der angebotenen (sportlichen) Aktivitäten verbunden sind und vom Teilnehmer bewusst in Kauf genommen werden. Sie erstreckt sich auch nicht auf solche Schäden, die dem Teilnehmer während des Wellenreitens oder bei der Teilnahme an den angebotenen (sportlichen) Aktivitäten durch das Verschulden anderer Teilnehmer oder Dritter entstehen. Eine Haftung für Verlust und Beschädigung des Eigentums der Teilnehmer seitens Surf Moment ist ausgeschlossen.

(g) Für die Surfausrüstung, sämtliche Sportgeräte sowie sonstige Gegenstände, die im Eigentum von Surf Moment stehen oder für die Teilnehmer bei Dritten geliehen wurden, haftet der Teilnehmer für alle Schäden die bei vorsätzlicher, grobfahrlässiger Beschädigung sowie bei Verlust entstanden sind.

12. Gepäckbeförderung

Gepäck wird in normalem Umfang befördert, d.h. maximal eine Tasche / ein Koffer mit max. 20kg (B+L+H<160cm) und ein Handgepäckstück pro Person; davon ausgenommen ist das Sperr- / Sportgepäck. Im Zweifel gelten Reisebestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften und / oder anderen Reisebeförderungsunternehmen. Der Veranstalter haftet nicht für das Gepäck der Kunden. Das Gepäck ist vom Reiseteilnehmer beim Umsteigen zu beaufsichtigen. (Der Abschluss einer separaten Reisegepäckversicherung wird ausdrücklich empfohlen!)

13. Mitwirkungspflicht

Bei evtl. auftretenden Leistungsstörungen ist der Auftraggeber in jedem Fall verpflichtet, alles ihm Zumutbare zu tun um zur Behebung der Störung beizutragen und evtl. entstehenden Schaden gering zu halten. Der Auftraggeber ist verpflichtet, Beanstandungen im Zusammenhang mit den vom Veranstalter zu erbringenden Reiseleistungen sofort unserer Reisebegleitung / Reiseleitung / Coach vor Ort mitzuteilen, damit diese für Abhilfe sorgen kann. Falls eine Besserung / Regelung in angemessener Zeit nicht möglich ist: unsere Reisebegleitung / Reiseleitung  / Coach ist nicht befugt, Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßen Erbringens der Reise anzuerkennen, fertigt aber auf Wunsch eine kurze Niederschrift über die von Ihnen vorgetragenen Beanstandungen an. Mit dieser Niederschrift ist die nachgelagerte Prüfung evtl. Ansprüche möglich, ohne Niederschrift wird sie erheblich erschwert.

14. Ausschluss und Verjährung von Ansprüchen

Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise (§§ 651c bis 651f BGB) sind innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise geltend zu machen. Dies sollte schriftlich geschehen. Nach Fristablauf kann der Auftraggeber Ansprüche nur noch geltend machen, wenn er ohne Verschulden gehindert war die Frist einzuhalten. Den Nachweis der Verhinderung hat der Auftraggeber zu erbringen.

Ansprüche des Auftraggebers nach den §§ 651c bis 651f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters beruhen, verjähren in zwei Jahren.

Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters beruhen.

Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651c bis 651f BGB verjähren in einem Jahr.

Die Verjährung nach den vorstehenden Absätzen beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt.

15. Urheberrecht

(a) Durch Surf Moment erstellte Inhalte und Dokumente sind gegebenenfalls urheberrechtlich gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 1 UrhG geschützt, soweit es sich nicht um unternehmens- / personenspezifische Daten des Auftraggebers handelt. Diese Werke dürfen nur für den eigenen Gebrauch verwendet werden. Insbesondere ist eine Zugänglichmachung für oder Weitergabe an unberechtigte Dritte untersagt. Jede gewerbliche Weitergabe ist unzulässig und begründet einen Schadensersatzanspruch von Surf Moment.

(b) Dem Auftraggeber ist bewusst, dass Fotos und / oder Videoaufnahmen angefertigt werden und er auf diesen Fotos zum Teil auch deutlich erkennbar dargestellt ist. Mit der Aufnahme ist der Auftraggeber einverstanden. Seine Einwilligung gilt auch unbeschränkt für die private und / oder kommerzielle Nutzung - Veröffentlichung, Verbreitung, Nutzung, Bearbeitung und Weitergabe - in Digitalform und Printform durch den Fotografen oder aber auch durch Dritte. Seine Einwilligung ist zeitlich sowie örtlich nicht beschränkt und gilt für alle Vertriebs- und Veröffentlichungsformen. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

16. Vollständigkeit, Schriftform und Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Weitere Vereinbarungen außerhalb des Vertrages sind nicht getroffen.

Änderungen oder Ergänzungen der vertraglichen Vereinbarungen zwischen den Parteien bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für den Verzicht auf das Schriftformerfordernis. Die Schriftform im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird durch eigenhändige Unterzeichnung der Erklärung und / oder des Vertrages gewahrt. Die eigenhändige Unterzeichnung kann - soweit nichts Abweichendes geregelt ist - durch gescannte Unterschrift ersetzt werden. Die vertragsgemäße Schriftform wird aber nicht durch E-Mails oder Telefaxe gewahrt.

Diese Reisebedingungen sind Bestandteil des Reisevertrages. Sollte eine gegenwärtige oder zukünftige Bestimmung dieser Bestimmungen und / oder des Vertrages ganz oder teilweise unwirksam / nichtig oder nicht durchführbar sein oder werden, so wird hiervon die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vertrags nicht berührt, soweit nicht unter Berücksichtigung der nachfolgenden Regelung die Vertragsdurchführung für eine Partei eine unzumutbare Härte darstellt.  Das Gleiche gilt, wenn sich nach Abschluss des Vertrages eine ergänzungsbedürftige Lücke ergibt.  Die Parteien werden die unwirksame / nichtige / undurchführbare Bestimmung oder ausfüllungsbedürftige Lücke durch eine wirksame Bestimmung ersetzen, die in ihrem rechtlichen und wirtschaftlichen Gehalt der unwirksamen / nichtigen / undurchführbaren Bestimmung und dem Gesamtzweck des Vertrages entspricht.

17. Datenschutz / Ausführendes Luftfahrtunternehmen

Surf Moment verpflichtet sich, nicht allgemein bekannte Informationen und Unterlagen, die ihr durch die Geschäftsbeziehung bekannt werden, geheim zu halten und ausschließlich zur Erbringung der vertraglichen Leistung zu verwenden. Eine Weitergabe von nicht personenbezogenen Daten an Dritte erfolgt nur innerhalb von Surf Moment sowie für Inkasso- und Bonitätsprüfungszwecke. Das Personal, vorübergehende Vertretungen, Subunternehmer sowie freie Mitarbeiter werden von der ias auf das Datengeheimnis gemäß § 5 BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) verpflichtet.

Surf Moment ist als verantwortliche Stelle gemäß § 3 Abs. 7 BDSG berechtigt, alle zur Erfüllung des Vertrages erforderlichen Daten zu erheben, zu verarbeiten und zu nutzen.

Die auf Grund der Anmeldung erfassten Daten des Auftraggebers werden ausschließlich zur Abwicklung der Reise und zur Kundenbetreuung verwendet. Auf das Widerspruchsrecht nach § 28 Abs.4 BDSG wird hingewiesen, kurze Mitteilung an die am Ende der Bedingungen angegebene Anschrift genügt.

Die EG-Verordnung Nr. 2111 vom 14.12.05 verpflichtet Reiseveranstalter, Reisevermittler und Vermittler von Beförderungsverträgen, Auftraggeber vor der entsprechenden Flugbeförderung über die Identität jeder ausführenden Fluggesellschaft zu unterrichten, sobald diese feststeht. Soweit dies bei Buchung noch nicht der Fall ist, muss zunächst die wahrscheinlich ausführende Fluggesellschaft angegeben werden. Bei Wechsel der ausführenden Fluggesellschaft nach erfolgter Buchung ist der Kunde unverzüglich zu unterrichten.

Die aktuelle Liste der Luftfahrtunternehmen, gegen die in der EU eine Betriebsuntersagung ergangen ist (Black-List) findet der Auftraggeber über die Internetseite: ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm.

18. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

(a) Der Veranstalter kann Staatsangehörige des Staates, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften vor Vertragsabschluss sowie über deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt die zuständige Botschaft Auskunft.

(b) Der Auftraggeber ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, z.B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn der Veranstalter schuldhaft nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.

19. Geltendes Recht und Gerichtsstand

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Bestimmungen des UN-Kaufrechts.

Gerichtsstand für Klagen gegen den Veranstalter ist Berlin. Für Klagen vom Veranstalter gegen den Auftraggeber ist dessen Wohnsitz maßgebend. Für Klagen gegen Kunden bzw. Vertragspartner des Reiseveranstalters, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand Berlin vereinbart. Diese Bestimmungen gelten nicht, wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter anzuwenden sind, etwas anderes zugunsten des Kunden ergibt oder wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen in dem Mitgliedstaat der EU, dem der Kunde angehört, für den Kunden günstiger sind als die Regelungen in diesen Reisebedingungen oder die anwendbaren deutschen Vorschriften.

20. Kontaktdaten Veranstalter

Veranstalter aller Reisen soweit dies nicht ausdrücklich erwähnt ist: Surf Moment, Lindenallee 24, 14050 Berlin. Geschäftsführer: Frederik Nowicki.

Bei etwaigen Abweichungen zwischen den deutschen AGB und ihrer englischen Übersetzung, genießt die deutschen Fassung Vorrang.

(Stand: Juli 2017)